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Eine Frau, die sich heute für die kfd entscheidet

gestern – heute – und morgen

Eine Frau, die sich heute für die kfd entscheidet,
befindet sich in guter Gesellschaft, nämlich in Gesellschaft von etwa 620.000 Frauen, die sich im Glauben und in gelebter Frauensolidarität zusammengeschlossen haben – für eine Kirche, die ganz bei den Menschen ist und sich den Fragen dieser Zeit mutig stellt.

Eine Frau, die sich heute für die kfd entscheidet,
befindet sich aber auch in guter Gesellschaft mit zahllosen Frauen vergangener Generationen, die – wenn auch in anderer Weise – ebenfalls den Brückenschlag zwischen Glauben und Leben versucht haben.

Es fanden sich schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts, also vor rund 150 Jahren, in der französischen Stadt Lille regelmäßig Mütter vor einem Bild Mariens ein, um von ihr Hilfe zur Überwindung einer sich mehr und mehr ausbreitenden religiösen Gleichgültigkeit zu erflehen. Das Beispiel Lille fand nicht nur in Frankreich, sondern bald auch in Deutschland Nachahmung. So wurden zunächst durch Papst Pius IX in Regensburg die Erzbruderschaft für den deutschen Sprachraum und später dann die Bruderschaft der christlichen Mütter gegründet.

In der Folgezeit riefen die Pfarrer der örtlichen Gemeinden die Christlichen Müttervereine ins Leben.

1916 gründete sich dann der Diözesanverband der pfarrlichen Müttervereine im Bistum Münster. Nach der Auflösung durch die NSDAP erfolgte 1951 eine Wiedergründung des Gesamt-Verbandes unter dem Namen Zentralverband der katholischen Müttervereine.

Den heutigen Namen – Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – kfd – führt der Verband seit 1968. Im weiteren Verlauf der Geschichte der kfd, quasi als jüngster Spross, formierten sich am 29. März 2007 die kfd Stadtfrauen Münster im kfd Diözesanverbandes Münster e.V.  

geschichteAlle diese kfd Frauen verbindet der Blick über den Kirchturm hinaus auf gesellschaftliche Probleme ihrer Zeit. Es verbindet sie auch die Freude: Freude am Miteinander, Freude an gemeinsamen Veranstaltungen und Unternehmungen, Freude am gemeinsamen Glauben und – nicht zuletzt – Freude am Feiern und Fröhlichsein.

Es ist gut zu wissen, dass viele Frauen hinter den Aufgaben und Zielen dieses Verbandes stehen. Wie jede Gemeinschaft, so lebt auch die kfd durch ihre Mitglieder, nämlich durch Sie.

So wollen wir gemeinsam, heute und in Zukunft, aber auch in dankbarer Erinnerung an die Frauen aus Lille

leben – staunen – finden.